Liebe Leserinnen und Leser,
wenn Inklusion funktioniert, ist das immer das Ergebnis einer guten, offenen und solidarischen Gemeinschaft. Inklusion passiert nicht im Alleingang. Kein Verband, kein Leistungserbringer, kein politischer Aktivist, keine engagierte Familie, keine Sachbearbeiterin und keine Assistenzkraft – kein Mensch – kann das alleine schaffen. Die Eingliederungshilfe und das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe sind zwei Zahnräder von vielen, die ineinandergreifen müssen, um allen die gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen.
Ein besonderes Augenmerk richtet der diesjährige Jahresbericht auf die Geschichte einer Mutter und ihrer Tochter. Sie zeigt, was Teilhabe im Alltag bedeutet: für ein Kind, das die gleichen Chancen wie andere Kinder erhalten soll, und für eine Mutter, die mit Unterstützung durch Elternassistenz ihre Elternrolle selbstbestimmt wahrnehmen kann. Das gelingt durch das Zusammenspiel zwischen Eltern, Assistenzkräften, Leistungserbringern und dem LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe, die gemeinsam dafür sorgen, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Auch die weiteren Beiträge machen deutlich, wie wichtig Kooperation ist: in Stadtteilen, die Inklusion gemeinsam gestalten, ebenso wie in Institutionen, die im Dialog voneinander lernen und gemeinsam Wege finden, Menschen mit Behinderungen effektiv vor Gewalt zu schützen.
Wir bedanken uns besonders bei Melanie Seifert für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie hat uns nicht nur ihre Geschichte erzählt und uns für den Jahresbericht 2025 Einblick in ihr Familienleben gewährt. Mit ihrem Engagement hat sie auch maßgeblich dazu beigetragen, dass die Perspektive leistungsberechtigter Eltern ein fester Bestandteil der internen Qualifizierung im Bereich der Elternassistenz werden konnte.
Jetzt wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Durchklicken!
Dr. Georg Lunemann
Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Takis Mehmet Ali
Sozialdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe